
Die Brauerei
Unsere Brauphilosophie
Seit über 70 Jahren brauen wir hier unser Bier.
Für die Qualität unserer Biere betreiben wir viel Aufwand. Unseren eigenen Günzburger Hefestamm pflegen und vermehren wir ständig, er gibt den Weizenbieren ihren Charakter. Die Hefe verwenden wir nur ein einziges Mal, deshalb ist sie immer frisch.
Bekannt sind wir vor allem für unsere Weizenbiere. Mit den untergärigen Bieren „Georg’s Helles“ und „Rosa’s Märzen Spezial“ haben wir uns inzwischen auch einen Namen gemacht, auf den vielen Festen in der Region und darüber hinaus.
Flaschengärung
Unser Günzburger Hefe-Weizen lassen wir in der Flasche nachgären. Dieses Verfahren wenden immer weniger Brauereien an. Nach der Hauptgärung filtern wir die Hefe komplett aus dem Jungbier. Dann geben wir frische Reinzuchthefe und Bierwürze aus dem Sudhaus dazu. Bei der Nachgärung in der Flasche entstehen die typischen Weizenbieraromen. Die Kohlensäure bindet sich dabei gut, deshalb wird das Weizen besonders feinperlig.
Reinzuchthefe
Die wichtigste Zutat für gutes Weizenbier ist frische Hefe. Deshalb kultivieren wir unseren Günzburger Hefestamm in einer eigenen Hefereinzuchtanlage. Je nach Temperatur und Nährstoffzufuhr bildet die Hefe unterschiedliche Aromen, daher kommen die vielen fruchtigen Noten unserer Weizenbiere. Wir verwenden die Hefe nur ein einziges Mal. Üblich ist, sie nach der Hauptgärung zu ernten und für den nächsten Sud zu nehmen. Bei uns geht sie danach als Futtermittel weg, dafür ist sie sehr gefragt.
Qualität
Ob uns ein Bier gelungen ist, messen wir an seinem Geschmack.

Brauereirundgang

Rundgang als Text
Das Video dauert drei Minuten, hat keine Sprache und ist mit Musik unterlegt. Zu sehen ist:
- Ein Luftbild der Brauerei zwischen Feldern, danach ein alter Holzwagen mit Fass und dem Schild „Günzburger Weizen“.
- Die Malz-Siloanlage, in der das Spezialmalz lagert.
- Das Sudhaus: Ein Brauer schaut in den Kessel, durch die Schaugläser läuft die Würze. Er zieht eine Probe und hält das Glas gegen das Licht.
- Im Gärkeller zapft ein Brauer am Tank eine Probe ab und prüft sie. Auf einer Tafel am Tank steht, welches Bier darin liegt und wie viel. Ein Schild zeigt die Hefe-Reinzuchtanlage, in der die Hefe für das Weizenbier gepflegt und vermehrt wird.
- Durch eine schwere Kühltür geht es in den Lagerkeller mit großen Edelstahltanks und blauen Schläuchen.
- In der Abfüllung laufen die Flaschen über das Band und kommen in Kästen.
- Im Lager stapeln sich die blauen Kästen. Ein Gabelstapler belädt einen Lkw, der dann aus der Halle fährt.
- Zum Schluss ein Luftbild der Brauerei und das Logo.
Unser Team
Offene StellenGenuss seit 1590
- 1590
Genuss seit 1590
Als Zunftgaststätte der Wagner trug unser Haus schon immer ein Rad als Erkennungszeichen. So entstand der Name Radbrauerei. Erste Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1590.

- 1810
Erstmals im Besitz der Familie Bucher
Erstmalig im Besitz der Familie Bucher war unsere Brauerei unter Johann Bucher.
- 1906
Zwei Generationen Familie Mack
Durch eine Einheirat folgten zwei Generationen Familie Mack. Karl Mack verlagert die Brauerei an den Rand der Innenstadt neben dem Schloss.
- 1944
Schließung im Krieg
Die Brauerei wurde wegen Rohstoffmangel und Kriegsschäden geschlossen.

- 1950
Georg und Rosa Bucher
Georg und Rosa Bucher kauften die Brauerei samt Gaststätte.
Die Geschichte von Georg und Rosa
Wenn zwei Menschen aus Brauerfamilien sich finden, entsteht oft eine neue Brauerfamilie. Anfangs sah es nicht danach aus, denn ihre Geschichte ähnelte der von Romeo und Julia. Die Eltern waren gegen die Beziehung, doch anders als in der Tragödie nahm die Geschichte von Georg und Rosa eine versöhnliche Wendung, und sie konnten heiraten.
1950 übernahm das Paar die Günzburger Radbrauerei, die nach Kriegsschäden geschlossen war. Georg baute die Brauerei wieder auf, und 1950 wurde das erste Bier ausgeschenkt. Rosa führte die Brauerei Gaststätte am Günzburger Marktplatz. Neben Günzburger Weizen gab es Helles und Märzen. Bier wurde oft in selbst mitgebrachten Gefäßen abgeholt, und Rosa gab immer einen Schuss mehr.

- 1962
Die Brüder Hans und Georg
Die Söhne Hans und Georg (1964) treten in die Firma ein.
Nach dem Rückzug der Eltern übernimmt Hans die kaufmännische Leitung des Betriebs. Georg studiert Brauwesen in Weihenstephan und ist fortan für die Technik und Bierherstellung verantwortlich.
Die Marke „Günzburger Weizen“ wird unter Georg und Hans zum Kultbier der Region. Die Brauerei befindet sich damals in der Innenstadt, direkt neben dem Schloss und wird bald schon zu klein. Eine Erweiterung der bestehenden Gebäude und Anlagen ist an diesem Standort nicht mehr möglich.

- 1984–1997
Neubau im Donaumoos
Die Brauerei wird an unseren heutigen Standort im Günzburger Donaumoos verlagert. Nach dem Bau eines Reifelagers für die Flaschengärung folgt 1988 eine neue Abfüllanlage mit Lager- und Drucktankkeller und Filtration, 1992 der Gärkeller und schließlich 1997 das Sudhaus. Seitdem wird auch weiterhin in die Technik und Ausstattung unserer Brauerei investiert, damit wir immer technisch auf dem aktuellen Stand sind.

- 2002
Georg L. Bucher übernimmt die Brautechnik
Georg L. Bucher übernimmt nach dem plötzlichen Tod des damaligen Braumeisters vorübergehend die Leitung der Brautechnik.
Unser Chef Georg Bucher
Als der Lehrer in der Grundschule damals die Schüler befragte, was sie denn mal werden möchten, kamen die üblichen Antworten wie Baggerfahrer, Astronaut und Kranführer. Zu dieser Zeit wusste Georg schon, dass er einmal „Diplombraumeister“ werden möchte.
Knapp 20 Jahre später hatte er die Diplomurkunde in der Hand. Zuvor schloss er noch eine klassische Ausbildung als Brauer und Mälzer ab.
Neben der Zusatzqualifikation zum Getränkebetriebswirt schloss Georg im Jahr 2009 erfolgreich die Ausbildung zum Biersommelier ab.
In der Brauerei findet man unseren Chef heute meist an seinem Schreibtisch. Wenn Not am Mann ist, fährt er aber auch Gabelstapler oder LKW.

- 2010
Georg L. Bucher führt die Brauerei
Georg und Hans Bucher treten ihren wohlverdienten Ruhestand an und Georg L. Bucher übernimmt fortan alleine die Geschäftsleitung der Brauerei.











